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Die besten Pommes frites in Brüssel: Wo Einheimische ihre Fritten holen

Die besten Pommes frites in Brüssel: Wo Einheimische ihre Fritten holen

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Wo gibt es die besten Pommes frites in Brüssel?

Maison Antoine am Place Jourdan (im EU-Viertel) ist die legendärste Friterie von Brüssel; Frit Flagey am Place Flagey in Ixelles ist der andere Liebling der Einheimischen. Beide servieren dickgeschnittene, doppelt frittierte Fritten im Tüten-Becher mit Soße nach Wahl. Den lokalen Schlangen folgen, im Stehen essen und Mayo oder Andalouse bestellen.

Belgien hat sie erfunden — richtig essen

Belgier sind leidenschaftlich bis patriotisch, was frites betrifft — und das zu Recht: Richtig zubereitet ist eine Tüte belgischer Pommes wirklich etwas Besonderes. Das Problem: Die Fritten, die an Ständen auf der Grand-Place verkauft werden, sind meistens die schlechtesten der Stadt. Die besten kommen aus bescheidenen Stadtteil-Friteries (Frituren), bei denen Einheimische Schlange stehen. Dieser Ratgeber führt Sie dorthin. Für die Touristenfallen-Version, siehe Waffeln und Pommes als Touristenfallen.


Was belgische Pommes frites besonders macht

Es liegt nicht an der Kartoffel — es liegt an der Methode:

  • Dickgeschnitten aus frischen Kartoffeln (niemals dünn oder tiefgekühlt).
  • Doppelt frittiert: einmal bei niedrigerer Temperatur zum Garen des Inneren, dann erneut bei hoher Hitze zum Knusprigwerden der Außenseite. Das ist das Geheimnis der innen weichen, außen knusprigen Fritten.
  • Traditionell in Rinderfett (blanc de bœuf), das eine herzhafte Tiefe verleiht, die Pflanzenöl nicht erreicht (vegetarische Friteries verwenden Öl und weisen darauf hin).
  • Frisch serviert aus einer eigenen Friterie/Frituur in einem Papierbecher oder auf einem Tablett, mit einer Soße.

Essen Sie sie im Stehen, mit einer kleinen Gabel — am besten während sie noch zu heiß zum Halten sind.


Die besten Friteries in Brüssel

Maison Antoine — Place Jourdan, im EU-Viertel. Die bekannteste Friterie von Brüssel, seit 1948 in Betrieb, mit einer ständigen Schlange aus Büroangestellten, EU-Beamten und Einheimischen. Der Weg mit der Metro lohnt sich; die umliegenden Cafés lassen Sie Ihre Antoine-Tüte sogar mit einem Bier genießen. Der Maßstab aller Dinge.

Frit Flagey — Place Flagey, Ixelles. Die andere lokale Legende, ein grüner Kiosk, der in der ganzen Stadt beliebt ist und regelmäßig die “besten Pommes”-Rankings anführt. Ein perfektes Ausflugsziel beim Bummel durch das künstlerische Ixelles (Ixelles-Reiseführer).

Stadtteil-Friteries überall. Die halbe Freude besteht darin, dass fast jeder Brüsseler Stadtteil eine gute hat. Wenn dort eine Schlange Einheimischer steht und eine handgeschriebene Soßenliste hängt, sind Sie genau richtig.


Die Soßenfrage

Mayonnaise ist der Standard, aber die Soßenwand einer belgischen Friterie ist halb der Spaß:

  • Mayo — die Klassikerin, reichhaltiger und eiiger als erwartet.
  • Andalouse — Tomaten-Mayo mit Paprika; der Liebling der Einheimischen.
  • Samouraï — scharfe Harissa-Mayo.
  • Pickles / Piccalilli, Curry-Ketchup, Tartare, Brasil — einfach ausprobieren.

Appetit auf etwas Herzhaftes? Bestellen Sie frites met stoofvlees / carbonnade — Pommes mit saftigem Rinder-Bier-Eintopf. Lokales Soulfood vom Feinsten und eine hervorragende Einführung in belgische Gerichte.


Die Regel

Niemals Pommes frites auf der Grand-Place kaufen — immer der lokalen Schlange folgen. Eine 4-€-Tüte von Maison Antoine oder Frit Flagey ist besser als alles von einem Touristenstand, und sie im Stehen draußen auf dem Platz zu essen, mit tropfender Soße, ist das echte Brüsseler Erlebnis. Wer die besten Lebensmittel der Stadt bequem gefunden haben möchte, dem bietet eine Kleingruppen-Gastrotour neben einer echten Friterie zehn weitere lokale Kostproben.

Häufig gestellte Fragen — Die besten Pommes frites in Brüssel: Wo Einheimische ihre Fritten holen

  • Warum sind belgische Pommes frites so gut?
    Sie werden dickgeschnitten aus frischen Kartoffeln doppelt frittiert — einmal bei niedrigerer Temperatur zum Garen, einmal bei hoher Temperatur zum Knusprigwerden — traditionell in Rinderfett (blanc de bœuf), das dem Geschmack eine besondere Tiefe verleiht, die Pflanzenöl nicht erreicht. Sie werden frisch aus einer eigens dafür eingerichteten Friterie serviert, nicht vorgekocht. Das Doppelfrittieren ist das Geheimnis.
  • Welche Sauce bestellt man zu belgischen Pommes frites?
    Mayonnaise ist die Klassikerin, aber Belgier lieben eine riesige Auswahl: Andalouse (Tomaten-Mayo mit Paprika), Samouraï (scharf), Pickles/Piccalilli, Curry-Ketchup und viele mehr. 'Frites met stoofvlees' (Pommes mit Rindfleischeintopf) zu bestellen ist ein herzhafter lokaler Klassiker.

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