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Schokoladenläden beim Grand-Place: Was lohnt sich wirklich?

Schokoladenläden beim Grand-Place: Was lohnt sich wirklich?

Brussels: Brussels Chocolate Tasting Tour

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Lohnen sich die Schokoladenläden beim Grand-Place?

Einige schon. Die Galeries Royales Saint-Hubert (zwei Minuten entfernt) beherbergen das originale Neuhaus und Mary — definitiv einen Besuch wert. Die Läden rund um den Manneken-Pis und in den Gassen um den Grand-Place verkaufen durchaus gute Schokolade, aber mit Touristenaufschlag in aufwendiger Verpackung. Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis lohnt sich ein fünfminütiger Spaziergang zum Sablon.

Viele Schokoladenläden, wenig Orientierung

Wer auf dem Grand-Place steht, ist von Schokoladenschaufenstern umgeben — glänzende Pralinen, goldene Schachteln, „Belgian chocolate”-Schilder in fünf Sprachen. Einige Läden sind ausgezeichnet, andere sind reine Touristenunterhaltung. Dieser Ratgeber sortiert die unmittelbare Umgebung, damit man zwei Minuten von einem der schönsten Plätze Europas nicht zu viel bezahlt. Für den stadtweiten Überblick siehe die beste belgische Schokolade.


Lohnenswert: die Galeries Royales Saint-Hubert

Zwei Minuten nördlich des Grand-Place liegt die herrliche Galeries Royales Saint-Hubert (1847), Europas älteste Einkaufspassage — und zufällig auch die Heimat der besten Schokolade der Gegend:

  • Neuhaus — die Original-Boutique, wo die gefüllte Praline quasi erfunden wurde. Wirklich erstklassig und ein atmosphärischer Ort zum Einkaufen.
  • Mary — Hoflieferant der belgischen Krone, altehrwürdige Eleganz, wunderschöne Geschenkboxen.
  • Corné Port-Royal und andere — solide Traditionsmarken.

Die Passage selbst zu durchschlendern ist ein Vergnügen, und die Schokolade hier ist das Echte zu fairen Preisen. Das ist die beste Wahl in unmittelbarer Nähe des Platzes.


Vorsicht: der Manneken-Pis-Cluster

Die Gassen zwischen dem Grand-Place und dem Manneken-Pis (Rue de l’Étuve und Umgebung) sind dicht gefüllt mit Schokoladenläden, die sich klar an vorbeiströmende Touristen richten. Die Schokolade ist oft durchaus in Ordnung — manche sind durchaus bekannte Marken —, doch man zahlt in der Regel einen Aufpreis für Lage und Verpackung, und einige Läden setzen mehr auf das Label „Belgische Schokolade” als auf Qualität. Keine Abzocke, nur schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Siehe auch Touristenfallen in Brüssel.

Die Warnsignale: Grelle mehrsprachige Beschilderung, Türme identischer Schachteln, aufdringliches Personal und Preise, die für die Stückzahl zu hoch erscheinen.


Besser: fünf Minuten zum Sablon laufen

Der wahre Schritt für Schokoladenliebhaber ist ein kurzer Spaziergang nach Süden zum Sablon (Place du Grand Sablon), Brüssels Luxusschokoladenviertel, mit:

  • Pierre Marcolini — der Maßstab für Bean-to-Bar-Schokolade (ausführlicher Ratgeber).
  • Wittamer — historische Konditorei und Schokolade.
  • Godivas Flaggschiff — hübsch zum Stöbern (wenn auch für den Preis überschätzt).

Fünf Minuten zu Fuß bringen eine deutlich bessere Auswahl zu fairen Preisen.


Der clevere Schokoladen-Plan für den Grand-Place

  1. Für einen sofortigen Qualitätskauf: die Galeries Royales (Neuhaus, Mary).
  2. Für guten Gegenwert im Alltag: eine Leonidas-Filiale suchen — es gibt fast an jeder Ecke eine — und nach Gewicht kaufen.
  3. Für das Beste: zum Sablon laufen.
  4. Für Souvenirs zum Mitnehmen: wo man Schokoladengeschenke kauft zeigt, was sich für den Transport eignet.

Möchte man alles beim Probieren erklärt bekommen? Eine Schokoladenverkostungs-Tour startet in der Innenstadt und führt zu den wirklich guten Läden, während das Choco-Story-Museum neben dem Platz die Geschichte dazuliefert. So oder so gibt man sein Schokoladenbudget deutlich sinnvoller aus, als beim ersten glitzernden Schaufenster, das man passiert.

Häufig gestellte Fragen — Schokoladenläden beim Grand-Place: Was lohnt sich wirklich?

  • Wo gibt es die beste Schokolade in der Nähe des Grand-Place?
    Die Galeries Royales Saint-Hubert, zwei Minuten vom Grand-Place entfernt, beherbergen die Original-Boutique von Neuhaus und Mary (königlich ausgezeichnet) — die beste Qualität in der unmittelbaren Umgebung. Für eine größere Luxusauswahl ist der Sablon ein fünfminütiger Spaziergang nach Süden.
  • Warum sind die Schokoladenläden beim Manneken-Pis teurer?
    Sie richten sich an Einmal-Touristen und kalkulieren daher nach Besucherzahl und Verpackung, nicht nach Stammkunden. Die Schokolade selbst ist oft gar nicht schlecht — manche sind seriöse Marken —, doch man zahlt mehr für den Standort und die Geschenkbox, als man in der eigenen Boutique eines Herstellers ein paar Straßen weiter zahlen würde.

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