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Brüssel mit 50 € pro Tag — so haben wir es gemacht

Brüssel mit 50 € pro Tag — so haben wir es gemacht

Viele gehen davon aus, dass eine Hauptstadt von Schokolade und Bier teuer sein muss. Wir haben uns die Herausforderung gestellt — 50 € pro Person und Tag, ohne Hotel — und sie nicht nur gemeistert, sondern das Limit kaum gespürt. Hier ist die echte Aufstellung.

Das große Geheimnis: Das Beste ist kostenlos

Brüssels bedeutendste Sehenswürdigkeit, der Grand-Place, kostet nichts. Genauso wenig wie Manneken-Pis, die Comic-Wandbild-Jagd (ein wirklich spaßiger, kostenloser Nachmittag — Wandbild-Karte), das Schlendern durch die Jugendstil-Straßen von Saint-Gilles (Spazierroute), der Flohmarkt im Marolles und die Parks. Wir haben die halbe Reise für 0 € an Eintritten verbracht (Budget-Ratgeber).

Bonus: Es traf sich, dass es der erste Mittwoch im Monat war, an dem viele Museen nachmittags kostenlos zugänglich sind. Wir besuchten das Magritte-Museum umsonst.

Günstig und gut essen

Das ist das Schöne an Brüssel — die Klassiker sind die günstigen Gerichte:

  • Frites von Maison Antoine: etwa 4 €, und tatsächlich die besten Pommes der gesamten Reise (beste Frites).
  • Eine Waffel: 2–4 €, schlicht und perfekt.
  • Falafel rund um Saint-Géry für wenige Euro.
  • Bäckerei-Mittagessen — Quiche, Sandwiches — günstig und gut.
  • Ein plat du jour zum Mittagessen, wenn wir uns setzen wollten.

Wir haben hervorragend gegessen, ohne je eine „richtige” Restaurantrechnung zu brauchen.

Wohin die 50 € geflossen sind

Ein typischer Tag sah so aus: ein paar Euro für eine STIB-Tageskarte (meistens sind wir gelaufen), unter 15 € für Essen über den ganzen Tag, ein belgisches Bier in einem historischen Café für das Erlebnis (~5 €), und den Rest für ein kleines Highlight — eine Schachtel Pralinen oder eine bezahlte Attraktion. Problemlos unter 50 €, oft deutlich darunter.

Die Ausgaben, die sich gelohnt haben

Innerhalb des Budgets haben sich zwei Dinge bewährt: ein gutes Bier in einem gemütlichen Brauerei-Café (man zahlt genauso für die Atmosphäre wie für das Getränk) und eine Schachtel Schokolade von einem echten Hersteller als Mitbringsel (Souvenirs). Wer die Touristenfallen-Schokolade und die Terrassen am Grand-Place meidet, hat Spielraum für die wirklich guten Dinge.

Das Fazit

Brüssel gehört zu den preiswertesten Hauptstädten Westeuropas, wenn man auf kostenlose Sehenswürdigkeiten und günstige Klassiker setzt. 50 € täglich ohne Unterkunft war komfortabel, nicht knauserig. Das Ersparte für die Dinge ausgeben, die es wirklich wert sind — richtiges Bier, richtige Schokolade — und den Rest weglassen. Den vollständigen Plan gibt es in unserem Budget-Reiseplaner und Budget-Ratgeber.