5 unterschätzte Brüsseler Viertel, die wir lieben
Die meisten Besucher sehen den Grand-Place und glauben, Brüssel damit „erledigt” zu haben. Dabei haben sie die Stadt kaum kennengelernt. Der eigentliche Charakter zeigt sich in den Vierteln jenseits des touristischen Zentrums — hier sind fünf, zu denen wir immer wieder zurückkehren.
1. Saint-Gilles
Lebendig, multikulturell und voll von Jugendstil — das Horta Museum und eine Straße nach der anderen mit verzierten Fassaden, dazu ein lebhafter Marktplatz und hervorragende, günstige Speisen. Unser Favorit für einen Tag mit Architektur und Kaffee (Saint-Gilles-Guide).
2. Die Marolles
Das volkstümliche alte Brüssel — und umso besser dafür. Der tägliche Flohmarkt auf der Place du Jeu de Balle, Vintageshops entlang der Rue Blaes und traditionelle Cafés, die stoemp und carbonnade servieren. Der perfekte, ungeschliffene Kontrast zum polierten Sablon weiter oben (Marolles-Guide).
3. Dansaert & Saint-Géry
Das coole, designgeprägte Brüssel — Bars für Naturwein, moderne Bistros, unabhängige Boutiquen und der beste Kaffee der Stadt. Hier isst und trinkt die Stadt wirklich (beste Restaurants).
4. Matonge
Brüssels lebendiges kongolesisches und westafrikanisches Viertel in Ixelles — buntes, erschwingliches Essen, Musik und eine Energie, die sich vollständig vom Rest der Stadt unterscheidet. Eine Seite Brüssels, die fast kein Tourist findet.
5. Schaerbeek
Manchmal als „Stadt des Jugendstils” bezeichnet — seine Straßen (rund um die Avenue Louis Bertrand) sind reich an verzierten Fassaden, werden aber kaum touristisch besucht (versteckte Jugendstil-Schätze). Auch Train World befindet sich hier (Guide).
Das Muster
Was diese Viertel gemeinsam haben, fällt auf: Sie alle beginnen etwa zehn Gehminuten entfernt von den Haltepunkten der Reisebusse. Das ist die Regel für Brüssel — die Stadt hört auf, sich für Besucher in Szene zu setzen, und fängt an, sie selbst zu sein. Das schokoladenschachtelartige Zentrum ist wunderschön, doch die Seele liegt in Ixelles, Saint-Gilles, den Marolles, Dansaert.
Schenken Sie einem dieser Viertel einen Nachmittag — schlendern Sie umher, essen Sie dort, wo die Einheimischen essen, und schauen Sie an den Fassaden hinauf — und Sie werden verstehen, warum Menschen, die Brüssel bei einem kurzen Besuch „nicht begriffen” haben, zurückkehren und sich in die Stadt verlieben. Beginnen Sie mit unserem Guide zu den besten Vierteln, und Sie werden die Stadt nie wieder nur am Grand-Place messen.
