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Unsere kulinarische Brüssel-Bucketlist (und wir haben alles gegessen)

Unsere kulinarische Brüssel-Bucketlist (und wir haben alles gegessen)

Wir haben eine komplette Brüssel-Reise dem Essen gewidmet — mit einer Liste zum Abhaken. Mission erfüllt, Hosenbund getestet. Hier ist die Bucketlist, alle zwölf Punkte, ungefähr in der Reihenfolge, in der man sie angehen sollte.

1. Pommes aus einer echten Friterie

Hier fängt es an. Eine Tüte doppelt frittierter Pommes von Maison Antoine oder Frit Flagey, mit der richtigen Sauce, im Stehen gegessen (die besten Pommes). Der Maßstab.

2. Eine richtige Waffel (beide Sorten)

Eine luftige Brüsseler Waffel und eine zähe Lütticher Waffel, beide pur, ohne Zuckerberge (die große Debatte).

3. Pralinen vom Hersteller

Frische Pralinen von Marcolini, Neuhaus oder Laurent Gerbaud — nicht aus den Touristenshops (beste Schokolade).

4. Moules-frites im Viertel Sainte-Catherine

Das Nationalgericht, in der Saison, im Fischerviertel (wo essen).

5. Ein gueuze in der Cantillon

Saures lambic dort, wo es gebraut wird — das typischste Brüsseler Getränk, das es gibt (Cantillon).

6. Carbonnade flamande

Rind, langsam in belgischem Bier geschmort — das große Komfortgericht (belgische Gerichte).

7. Garnelenrouladen

Croquettes aux crevettes grises — knusprige Hülle, winzige Nordseegarnelen. Eine echte Delikatesse.

8. Ein Trappistenbier in einem braunen Café

Ein Westmalle Tripel oder Chimay Blue in einem holzgetäfelten Café (Bierbars).

9. Stoemp

Rustikales Kartoffelpüree mit Gemüse und Wurst, in einem Café im Marolles-Viertel — schlicht und wunderbar.

10. Speculoos, irgendwie

Der Gewürzkeks — als Keks, als Aufstrich oder als Dessertaromatisierung. Überall zu finden, und man wird süchtig danach.

11. Ein Vol-au-vent

Old-School-Blätterteig mit cremigem Huhn und Champignons — großzügig und wärmend.

12. Eine Dame blanche

Zum Abschluss der klassische Sonnenuntergang aus Vanilleeis und heißer Schokolade.

So geht es effizient

Man kann das alles nicht an einem Tag essen, ohne Konsequenzen zu spüren. Auf ein Wochenende verteilen, und mit einer Food-Tour am ersten Tag die Suche abkürzen — eine Food-Tour erledigt die Hälfte der Liste und zeigt dabei, wo die Einheimischen hingehen. Den Rest dann auf eigene Faust erkunden.

Die goldenen Regeln dabei: Kaufen Sie beim Hersteller, essen Sie eine Straße hinter dem Grand-Place und achten Sie auf das Tempo beim Bier (belgische Gerichte). Wer das befolgt, merkt schnell: Brüssel ist eine der großen Essensstädte Europas — und diese Liste ist der Beweis. Wir bereuen nichts.